Organisation

Das gemeinsame Ziel ist klar: Hochwasserschutz. Dennoch kann ein so komplexes Vorhaben wie das Reuss-Projekt Zielkonflikte verursachen. Um solche möglichst früh zu erkennen, wurde und wird jeder Planungsschritt mit einer Begleitkommission diskutiert. In dieser sind alle vom Projekt betroffenen Kreise vertreten: die Anrainer-Gemeinden und betroffenen Korporationen, betroffene Unternehmen, Wirtschafts-, Landwirtschafts- und Umweltorganisationen sowie Bundes- und kantonsinterne Stellen. Der ganzheitliche Ansatz stellt sicher, dass ein ausgewogenes Projekt geplant und realisiert wird.

Ersatzland für Direktbetroffene
Um die Projektziele zu erreichen und die bundesrechtlichen Vorschriften einzuhalten, braucht es Wald- und Landwirtschaftsflächen. Der Kanton Luzern hat eine sogenannte land- und forstwirtschaftliche Begleitplanung initiiert, um gemeinsam mit den Direktbetroffenen Lösungen zu erarbeiten und dabei die Auswirkungen des Projekts auf die Betriebe so gering wie möglich zu halten. Priorität haben Lösungen, bei denen die Betroffenen vom Kanton Luzern Ersatzland erhalten (sogenannter Realersatz). Priorität haben Lösungen, bei denen die Betroffenen vom Kanton Luzern Ersatzland erhalten (sogenannter Realersatz).

Organigramm Reuss Projekt